contentTop

 

contentBottom

S A T Z U N G

 

§ 1   NAME UND SITZ DES VEREINS

  • (1) Der Verschönerungsverein Solnhofen erstreckt seine Tätigkeit auf das Gebiet der 
  •      Gemeinde Solnhofen.
  • (2) Der Sitz des Vereins ist Solnhofen.

 

§ 2   ZWECK DES VEREINS

  • (1) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Der Verein
  •      bezweckt im Rahmen der Gartenkultur und der Landespflege die Förderung des Umweltschutzes zur
  •      Erhaltung einer schönen Kulturlandschaft und der menschlichen Gesundheit. Der Verein unterstützt
  •      insbesondere die Ortsverschönerung und dient damit der Verschönerung der Heimat, der Heimat-
  •      pflege und somit der gesamten Landeskultur.
  • (2) Der Verein arbeitet ausschließlich und unmittelbar gemeinnützig im Sinne des Abschnitts       
  •      „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
  • (3) Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch
  •      unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die
  •      satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln
  •      des Vereins.
  • (4) Die Förderung des Erwerbsobstbaues und Erwerbsgartenbaus ist nicht Aufgabe des Vereins.

 

§ 3   MITGLIEDSCHAFT

  • (1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche (Mindestalter 7 Jahre) oder juristische Person werden. Zum
  •      Erwerb der Mitgliedschaft bedarf es:
  •      1.  Einer vom Beitretenden, bei Minderjährigen von einem gesetzlichen Vertreter,  unterzeichneten 
  •           Beitrittserklärung.
  •      2.  Eines Aufnahmebeschlusses des Vorstandes.
  •           Lehnt der Vorstand die Aufnahme ab, so kann der Abgewiesene Widerspruch bei der Vereinslei-
  •           tung einlegen, welche endgültig entscheidet.
  • (2) Personen, welche sich um den Verein und seine Bestrebungen besonders verdient gemacht haben,
  •      können auf Antrag der Vereinsleitung von der Mitgliederversammlung unabhängig von Satz (3) zu
  •      Ehrenmitgliedern ernannt werden.
  • (3) Vereinsinterne Ehrungen werden nach Vereinszugehörigkeit wie folgt durchgeführt:
  •      1. Bronzene Vereinsnadel für 25 Jahre.
  •      2. Silberne Vereinsnadel für 40 Jahre.
  •      3. Goldene Vereinsnadel für 50 Jahre.
  •      4. Goldene Vereinsnadel mit Ehrenkranz für 60 Jahre; gleichzeitig wird die Ehrenmitgliedschaft verliehen.
  • (4) Ehrenmitgliedschaften sind beitragsfrei.
  • § 4   AUSSCHEIDEN AUS DEM VEREIN
  • (1) Die Mitgliedschaft endet:
  •      1. Durch Ableben.
  •      2. Durch Austritt.
  •          Der Austritt muss schriftlich erklärt werden und ist nur zum Schluss des Geschäftsjahres unter 
  •          Einbehaltung einer vierteljährlichen Kündigungsfrist möglich; der Austretende verliert jeden An-
  •          spruch gegen Verein und sein Vermögen.
  •      3. Durch Ausschluss.
  • § 5   AUSSCHLUSS
  • (1) Ein Mitglied kann jederzeit aus dem Verein ausgeschlossen werden:
  •      1. Wegen einer unehrenhaften Handlung.
  •      2. Wegen Rückständen von Beiträgen, welche trotz zweifacher Mahnung nicht entrichtet wurden.
  • (2) Die Ausschließung erfolgt durch Beschluss des Vorstandes zum Ende des Geschäftsjahres durch
  •      Streichung aus der Mitgliederliste. Vor der Beschlussfassung ist dem auszuschließenden Mitglied
  •      Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Der Ausschließungsbeschluss hat die Tatsachen, auf denen die
  •      Ausschließung beruht, sowie den gesetzlichen oder satzungsmäßigen Ausschließungsgrund anzu-
  •      geben. Der Beschluss ist dem ausgeschlossenen Mitglied vom Vorstand unverzüglich per Einschrei-
  •      bebrief mitzuteilen. Vom Zeitpunkt der Absendung desselben kann das Mitglied nicht mehr an der
  •      Mitgliederversammlung teilnehmen, es sei denn, dass der Ausgeschlossene Berufung gegen den
  •      Ausschluss eingelegt hat.
  • (3) Das ausgeschlossene Mitglied kann den Vorstandsbeschluss innerhalb von vier Wochen seit Zustel-
  •      lung des Briefes durch Berufung an die Vereinsleitung anfechten, welche, vorbehaltlich des ordent-
  •      lichen Rechtsweges, endgültig entscheidet. Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder ha-
  •      ben keinerlei Anspruch an das Vereinsvermögen. Sie sind aber verpflichtet, ihre Verbindlichkeiten
  •      dem Verein gegenüber voll zu erfüllen.
  • § 6   RECHTE DER MITGLIEDER
  • (1) Die Mitglieder haben das Recht:
  •      1. Die Vertretung ihrer Interessen im Rahmen des
  •          Zweckes ihres Vereins zu fordern.
  •      2. An den Versammlungen und Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.
  •      3. Beim Verein Anträge zu stellen.
  • § 7   PFLICHTEN DER MITGLIEDER
  • (1) Die Mitglieder haben die Verpflichtung
  •      1.  Die Bestrebungen des Vereins nach besten Kräften zu unterstützen.
  •      2.  Die Satzung des Vereins zu befolgen.
  •      3.  Sich nach den Beschlüssen der Mitgliederversammlung zu richten.
  •      4.  Die festgesetzten Jahresbeiträge zu bezahlen.
  • § 8   ORGANE DES VEREINS
  • (1) Die dem Verein obliegenden Aufgaben werden besorgt durch
  •      1. die Mitgliederversammlung
  •      2. die Vereinsleitung
  •      3. dem Vorstand.
  • (2) Der Verein ist Mitglied des Bayerischen Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege, gleich-
  •      zeitig auch des zuständigen Bezirks- und Kreisverbandes.
  • § 9   MITGLIEDERVERSAMMLUNG
  • (1) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich nach Ablauf des Geschäftsjahres statt.
  • (2) Zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ist der Vorstand jederzeit berechtigt.
  •      Er ist hierzu verpflichtet, wenn ihre Einberufung von mindestens einem Fünftel der Vereinsmitglieder
  •      unter Angabe des Zweckes schriftlich beantragt wird.
  • § 10   EINBERUFUNG DER MITGLIEDERVERSAMMLUNG
  • (1) Der 1. Vereinsvorsitzende beruft die Mitgliederversammlung ein und bestimmt dazu den Termin und
  •      den Tagungsort. Die Einberufung hat durch schriftliche Einladung zu erfolgen. Die Einberufung muss
  •      mindestens acht Tage vorher, unter Bekanntgabe der Tagesordnung, ausgeführt werden. Über The-
  •      men, welche nicht auf der Tagesordnung stehen, kann die Mitgliederversammlung keinen endgültigen
  •      Beschluss fassen. 
  • § 11   DURCHFÜHRUNG DER MITGLIEDERVERSAMMLUNG
  • (1) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der vertretenen Mitglieder beschlussfähig.
  •      Sie fasst ihre Beschlüsse, soweit nicht eine qualifizierte Mehrheit in der Satzung festgelegt ist, mit
  •      einfacher Stimmenmehrheit der an wesenden Mitglieder. Stimmengleichheit zählt als Ablehnung. Die
  •      Art der Abstimmung beschließt die Mitgliederversammlung. Das Stimmrecht muss durch das Mitglied
  •      persönlich ausgeübt werden.
  • (2) Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der 1. Vereinsvorsitzende. Ist dieser verhindert oder
  •      am Gegenstand der Beratung beteiligt, so übernimmt den Vorsitz der 2. Vereinsvorsitzende. Ist dieser
  •      auch verhindert oder am Gegenstand der Beratung beteiligt, so wählt die Mitgliederversammlung für
  •      diesen Punkt der Tagesordnung einen Vorsitzenden aus ihrer Mitte.
  • (3) Über die Mitgliederversammlung und ihre Beschlüsse ist vom Schriftführer, bei dessen Verhinderung
  •      von einem vom Vorsitzenden zu bestimmenden Mitglied der Vereinsleitung, eine Niederschrift zu fer-
  •      tigen und von Vorsitzenden und Schriftführer zu unterzeichnen.
  • (4) Beschlüsse über Abänderung der Satzung bedürfen einer Zweidrittelmehrheit der erschienenen 
  •      Mitglieder.
  • § 12   AUFGABEN DER MITGLIEDERVERSAMMLUNG
  • (1) Aufgaben der Mitgliederversammlung sind:
  •      1. Die Genehmigung des jährlich zu erstattenden Tätigkeits- und Kassenberichts, Entlastung des
  •          Vorstandes und des Vereinskassierers.
  •      2. Die Genehmigung des Haushaltsvoranschlages und des Arbeitsplanes.
  •      3. Die Festsetzung der Höhe des Vereinsbeitrages.
  •      4. Die Festsetzung und Abänderung der Satzung.
  •      5. Die Wahl der Vereinsleitung (§ 13).
  •       6. Die Wahl der Rechnungsprüfer.
  •       7. Die Zustimmung bei der Ernennung von Ehrenmitgliedern.
  •      8. Die Beschlussfassung über die von Mitgliedern gestellten Anträge.
  •       9. Das Verbescheiden von Beschwerden gegen die Vereinsleitung.
  •    10. Die Beschlussfassung über Auflösung des Vereins.
  •    11. Bildung eines Wahlausschusses. Dieser leitet die Wahl und besteht aus drei Mitgliedern. Über die
  •          Wahl ist ein Protokoll zu fertigen.
  • § 13   DIE VEREINSLEITUNG
  • (1) Die Vereinsleitung besteht aus
  •      dem 1. Vereinsvorsitzenden,
  •      dem 2. Vereinsvorsitzenden,
  •      dem Kassier und 
  •      dem Schriftführer sowie
  •      3 Beisitzern,
  •      welche auf die Dauer von drei Jahren von der Mitgliederversammlung gewählt werden. Wiederwahl
  •      ist zulässig. Die Ämter des Schriftführers und des Kassiers können auch von einer Person geführt
  •      werden.
  •      Weitere Beisitzer werden vom Vorstand in Abstimmung mit der Vereinsleitung bestellt. Die
  •      Vereinsleitung bleibt solange im Amt, bis eine Neue gewählt ist.
  • (2) Die Mitgliederversammlung kann jederzeit die Bestellung der Vereinsleitung oder einzelner Mitglieder
  •      widerrufen, ebenso die Aufgabenverteilung innerhalb der Vereinsleitung.
  • (3) Die Bestellung ist zu widerrufen, wenn ein Mitglied der Vereinsleitung sich eine grobe Pflichtver-
  •      letzung hat zuschulden kommen lassen oder sich zur ordnungsgemäßen Führung der Geschäfte als
  •      ungeeignet erwiesen hat.
  • § 14   BESCHLUSSFASSUNG IN DER VEREINSLEITUNG
  • (1) Die Vereinsleitung ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte ihrer Mitglieder anwesend ist.
  • (2) Sie fasst ihre Beschlüsse mit Stimmenmehrheit der Anwesenden. Stimmengleichheit gilt als Ableh-
  •      nung.
  • § 15   AUFGABEN DER VEREINSLEITUNG
  • (1) Die Vereinsleitung ist zuständig zur Führung aller Vereinsgeschäfte, soweit diese nicht ausdrücklich
  •      der Mitgliederversammlung oder dem Vorstand zugewiesen sind. Insbesondere obliegt ihr
  •      1. Die Erstellung des Tätigkeitsberichtes.
  •       2. Die Vorprüfung des Kassenberichtes.
  •      3. Aufstellung des Haushalts- und Arbeitsplanes für das kommende Jahr.
  •      4. Der Vorschlag über die Höhe des Vereinsbeitrages.
  •       5. Die Vorbehandlung aller bei der Mitgliederversammlung zu klärenden Fragen.
  •       6. Die Verbescheidung von Widersprüchen nach § 3 und § 5.
  • § 16   VORSTAND
  • (1) Der Vorstand besteht aus dem 1. und dem 2. Vorsitzenden des Vereins.
  • (2) Der Vorstand verwaltet sein Amt grundsätzlich unentgeltlich. In besonderen Fällen kann ihm im
  •      Verhältnis ihre Mühewaltung eine von der Vereinsleitung zu bestimmende Vergütung und der Ersatz 
  •      barer Auslagen gewährt werden.
  • (3) Der 1. und der 2. Vereinsvorsitzende vertreten, jeweils allein, den Verein gerichtlich und außerge-
  •      richtlich. Sie haben die Stellung eines gesetzlichen Vertreters. Im Innenverhältnis gilt, dass der
  •      2. Vereinsvorsitzende sein Vertretungsrecht erst wahrnimmt, wenn der 1. Vereinsvorsitzende
  •      verhindert ist.
  • § 17   AUFGABEN DES VORSTANDES
  • (1) Der 1. Vereinsvorsitzende beruft die Sitzungen der Vereinsleitung und der Mitgliederversammlung ein
  •      und leitet sie. Er führt die laufenden Geschäfte nach der Satzung, nach den Beschlüssen der
  •      Mitgliederversammlung und der Vereinsleitung. Er erteilt Anweisungen, dass über alle Sitzungen und
  •      Versammlungen Niederschriften erfolgen, und jährlich ein Tätigkeitsbericht erstellt wird.
  • § 18   BETRIEBSMITTEL
  • (1) Die zur Erfüllung der Vereinszwecke nötigen Mittel werden beschafft:
  •      1. Durch Mitgliederbeiträge.
  •      2. Durch Spenden und sonstige Zuwendungen.
  •      3. Durch Einnahmen aus Vermögen, Unternehmungen und Veranstaltungen des Vereins.
  • § 19   JAHRESMITGLIEDERBEITRAG
  • (1) Der Jahresbeitrag setzt sich zusammen aus dem von der Mitgliederversammlung festgesetzten
  •      Vereinsbeitrag und den Beiträgen für die übergeordneten Verbände.
  • § 20   GESCHÄFTSJAHR
  • (1) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
  • § 21   AUFGABEN DES KASSIERS
  • (1) Der Kassier führt die Kassengeschäfte des Vereins. Er darf keine Zahlung leisten ohne Anweisung
  •      des Vereinsvorsitzenden. Er hat insbesondere folgende Aufgaben wahrzunehmen:
  •      1. Sämtliche Einnahmen und Ausgaben des Vereins nach den Anweisungen des Vereinsvorsitzenden
  •          zu tätigen und sachgemäß zu verbuchen.
  •      2. Die Jahresrechnung nach Jahresabschluss so zeitig zu fertigen, dass sie der ordentlichen 
  •          Mitgliederversammlung vorgelegt werden kann.
  •      3. Ein Verzeichnis über das Vermögen des Vereins anzulegen und es stets auf dem laufenden zu
  •          halten.
  •      4. Die Mitgliederbeiträge rechtzeitig einzuziehen.
  •      5. Die fälligen Verbandsbeiträge rechtzeitig nach den bestehenden Anweisungen abzuliefern.
  • § 22   AUFGABEN DES SCHRIFTFÜHRERS
  • (1) Der Schriftführer erledigt alle schriftlichen Vereinsarbeiten nach den Weisungen des
  •      Vereinsvorsitzenden. Über alle Versammlungen und alle Sitzungen des Vereins hat er eine fortlau-
  •      fende Niederschrift zu fertigen. Alle Niederschriften sind vom Vereinsvorsitzenden und vom Schrift-
  •      führer zu unterzeichnen.
  • (2) Der Schriftführer fertigt am Jahresschluss im Benehmen mit dem Vereinsvorsitzenden den
  •      Tätigkeitsbericht so zeitig, dass er der ordentlichen Mitgliederversammlung vorgelegt werden kann.
  • § 23   SATZUNGSÄNDERUNG – AUFLÖSUNG DES VEREINS
  • (1) Anträge auf Satzungsänderung oder Auflösung des Vereins, welche nicht von der Vereinsleitung
  •      ausgehen, bedürfen der Unterstützung von mindestens einem Fünftel der Vereinsmitglieder und
  •      müssen mindestens vier Wochen vor der beschließenden Mitgliederversammlung beim Vorstand
  •      schriftlich eingereicht werden.
  • (2) Zur Auflösung des Vereins ist eine Drei-Viertel-Mehrheit der bei der Mitgliederversammlung
  •      erschienenen Mitglieder erforderlich.
  • (3) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das
  •      Vermögen an die Gemeinde, die es als Körperschaft des öffentlichen Rechts unmittelbar und
  •      ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Bereich der Landespflege zu verwenden hat.
  • § 24   INKRAFTTETEN DER SATZUNG
  • (1) Diese Satzung tritt mit dem Tag der rechtsgültigen Beschlussfassung durch die Mitgliederversamm-
  •      lung in Kraft.
  • (2) Bisherige Satzungsregelungen treten außer Kraft.
  • Solnhofen, den 10. April 2011
  • Otto Güllich
  • 1. Vereinsvorsitzender
  • Diese Vereinssatzung wurde errichtet am 10. April 2011 und setzt die Satzung vom 20. Oktober 2008
  • außer Kraft.
website design software
[Startseite] [Informationen] [Satzung] [Wildobstgarten] [Kontakt] [Veranstaltungen] [Fotogalerie]